Wie gelingt Führung in Teilzeit?

Aktuelle Artikelserie auf dem Blog der Spitzenfrauen BW:
Liebe Spitzenfrauen,
einige von Ihnen kennen das vielleicht: Sie sind Führungskraft, wünschen sich aber mehr Zeit außerhalb Ihres Berufs – für die Familie, ein Studium, ein Ehrenamt oder einfach für Dinge, die Sie gerne machen (würden)? Dann sollten Sie darüber nachdenken, in Teilzeit zu arbeiten. Aber wie soll das gehen? Führung und Teilzeit scheinen sich in vielen Deutschen Unternehmen nach wie vor auszuschließen.
Nicht für Brigitte Abrell. Führen in Teilzeit ist möglich! – So lautet ihre Botschaft. Wie es funktionieren kann, verrät sie auf unserem Spitzenfrauen-Blog: http://www.spitzenfrauen-bw.de/startseite/aktuelles/blog/blogartikel/?uid_single=776&topic=2&theme_uid=105&cHash=e71598b1c3f835087f8b4a7643e747d4
Viel Spaß beim Lesen!
Dorothee Riegner & Ihr Team von Spitzenfrauen-bw.de
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Beim Top-Sharing ist eine klare Aufgabenverteilung wichtig!

Interview mit dem Tob-Sharing-Team Katja Geiger und Anja Wreesmann, die zusammen die Abteilung Kundenservicecenter (1,3-Stelle) bei der Kreissparkasse Augsburg leiten und für 45 Mitarbeiter/innen zuständig sind.

 

Anja Wreesmann

ist Alleinerziehend mit Kind, ihre Tochter ist zum Zeitpunkt des Interviews 7 Jahre alt, sie arbeitet in 85 Prozent Teilzeit.

Katja Geiger

ist verheiratet und hat zwei Kinder, zum Zeitpunkt des Interviews 6 und 11 Jahre alt, sie arbeitet in 45 Prozent Teilzeit

 

Wie kam es zu diesem Arbeitszeitmodell?

Geiger: Dieses Kundenservicecenter habe ich zusammen mit einer anderen Kollegin aufgebaut, auch damals schon im JobSharing-Modell. Aus familiären und beruflichen Gründen haben meine Tandempartner zweimal gewechselt. Auch nach der letzten Veränderung wurde wieder eine Partnerin für mich gesucht. Ich wurde an der Personalauswahl beteiligt und habe mich für eine Kollegin aus meinem Team entschieden, die früher ein Servicecenter bei einer anderen Bank geleitet hat und das ist Anja. Für das Entgegenkommen meines Arbeitgebers bei diesem Teilzeitmodell bin ich sehr dankbar.

Wreesmann: Als ich nach meinen drei Jahren Elternzeit zur Kreissparkasse gewechselt bin, war ich mir nicht sicher ob ich, aufgrund der neuen familiären Situation, wieder eine Führungsaufgabe übernehmen will. Im Arbeitsalltag merkte ich jedoch schnell, dass mir mein früherer Job fehlte. Daher freute ich mich sehr über das Angebot, im JobSharing führen zu können. Ich bin froh und dankbar, dass mir diese Stelle hier angeboten wurde.

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