Springer Professional: Führen in Teilzeit ist Glückssache

Auch wenn der Chefsessel stundenweise leer bleibt, können Unternehmen profitieren. Die Einsicht dazu muss sich noch durchsetzen.

Auszüge aus dem oben genannten Artikel vom 24.01.2017:

„Eines Vorweg: Teilzeitjobs werden in Deutschland überwiegend von Frauen besetzt. Es sind also vor allem Frauen, die bislang akzeptieren mussten, dass einmal Teilzeit immer Teilzeit bedeutet…..

Rückkehrrecht zum Vollzeitjob

Mit der Neuregelung des Gesetzes will Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) die so genannte Beweislast auf den Arbeitgeber verlagern. Er ist es nun, der nachweisen muss, dass im Unternehmen tatsächlich keine Vollzeitjobs vorhanden sind und es keine besser qualifizierten Kandidaten für die Stelle gibt. Der Gesetzentwurf hat das Rückkehrrecht zum Vollzeitjob als Ziel. Unfreiwillig in Teilzeit soll niemand mehr verbleiben müssen. Arbeitnehmer, die mit Antritt der verkürzten Stelle sämtliche Hoffnungen auf Karriere zu den Akten gelegt hatten, dürften sich über die Gesetzeserweiterung besonders freuen.“

Den gesamten Text finden Sie hier: https://www.springerprofessional.de/personalentwicklung/personalmanagement/fuehren-in-teilzeit-ist-glueckssache/12001310

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Das Signal für den Wandel muss in jedem Unternehmen von ganz oben kommen, Führungskräfte müssen für die Veränderungen sensibilisiert werden. Das geschieht am eindrucksvollsten, wenn sie es selbst erleben, wie ein Praxisbeispiel zeigt.

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Aktuelle Studie der Uni Trier belegt Bedarf an Teilzeit bei Führungskräften!

Prof. Dr. Thomas Ellwart von der Abteilung Wirtschaftspsychologie der Universität Trier hat eine Online-Befragung von Führungskräften zum Thema „Erfolgreiche Führung in Vollzeit oder in Teilzeit?“ durchgeführt. Dafür wurden die Daten von 217 Führungskräften in Teilzeit und Vollzeit ausgewertet.

Aus dem vorläufigen Ergebnisbericht geht unter anderem hervor, dass die Mehrheit der Vollzeitführungskräfte (65 Prozent) sich gut vorstellen kann, in einem bestimmten Lebensabschnitt die Arbeitszeit zu reduzieren, und hält dies auch in ihrem Bereich für möglich (42 Prozent), zirka zwei Drittel glaubt aber nicht, dass der Wunsch im Unternehmen akzeptiert wird.

Die aktuelle und interessante Studie befasst sich mit den Folgen von Voll- und Teilzeit auf Arbeitsbelastung, Selbstwert, Stresserleben und Gesundheit. Weitere Informationen zur Studie und zum Thema Führen in reduzierter Arbeitszeit (FIRA) erhalten Sie von der Abteilung Wirtschaftspsychologie der Universität Trier (wip@uni-trier.de).