Manager in Teilzeit

Teilzeitarbeit unter Führungskräften ist selten. Gerade einmal fünf Prozent arbeiten weniger als 30 Stunden. Gründe dafür sind oft die Angst vor dem Karriereknick und eine Präsenzkultur in Unternehmen. Die Manager Sandra Valentin und Damir Steko haben sich für Teilzeit entschieden – und würden es wieder tun.

Zwei Best-Practice-Beispiele schildert das Online-Magazin der Berliner Sparkassen am 02.11.2016.

Den vollständigen Artikel finden Sie: http://www.berliner-akzente.de/jobs_karriere/teilzeit-fuehrungskraft.php Weiterlesen

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Beim Top-Sharing ist eine klare Aufgabenverteilung wichtig!

Interview mit dem Tob-Sharing-Team Katja Geiger und Anja Wreesmann, die zusammen die Abteilung Kundenservicecenter (1,3-Stelle) bei der Kreissparkasse Augsburg leiten und für 45 Mitarbeiter/innen zuständig sind.

 

Anja Wreesmann

ist Alleinerziehend mit Kind, ihre Tochter ist zum Zeitpunkt des Interviews 7 Jahre alt, sie arbeitet in 85 Prozent Teilzeit.

Katja Geiger

ist verheiratet und hat zwei Kinder, zum Zeitpunkt des Interviews 6 und 11 Jahre alt, sie arbeitet in 45 Prozent Teilzeit

 

Wie kam es zu diesem Arbeitszeitmodell?

Geiger: Dieses Kundenservicecenter habe ich zusammen mit einer anderen Kollegin aufgebaut, auch damals schon im JobSharing-Modell. Aus familiären und beruflichen Gründen haben meine Tandempartner zweimal gewechselt. Auch nach der letzten Veränderung wurde wieder eine Partnerin für mich gesucht. Ich wurde an der Personalauswahl beteiligt und habe mich für eine Kollegin aus meinem Team entschieden, die früher ein Servicecenter bei einer anderen Bank geleitet hat und das ist Anja. Für das Entgegenkommen meines Arbeitgebers bei diesem Teilzeitmodell bin ich sehr dankbar.

Wreesmann: Als ich nach meinen drei Jahren Elternzeit zur Kreissparkasse gewechselt bin, war ich mir nicht sicher ob ich, aufgrund der neuen familiären Situation, wieder eine Führungsaufgabe übernehmen will. Im Arbeitsalltag merkte ich jedoch schnell, dass mir mein früherer Job fehlte. Daher freute ich mich sehr über das Angebot, im JobSharing führen zu können. Ich bin froh und dankbar, dass mir diese Stelle hier angeboten wurde.

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Interview mit Dr. Philipp Gramlich, promovierter Chemiker und Produktionsteamleiter in Teilzeit

„Ich musste relativ klar sagen, dass sich unsere Wege sonst trennen würden, wenn Teilzeit nicht geht!“

 

Philipp Gramlich (38 Jahre alt) ist mit einer Niederländerin verheiratet und hat zwei Kinder, 3 Jahre und 1 Jahr alt. Er ist seit viereinhalb Jahren bei einem Biotech-Unternehmen im Münchner Umland beschäftigt, drei Jahre davon in Teilzeit.

 

Herr Gramlich, wie sind Sie zu Ihrer Teilzeittätigkeit gekommen?

Es war von jeher unser Plan, beide in Elternzeit zu gehen und beide berufstätig zu bleiben, so wie es in den Niederlanden völlig normal ist. Dort arbeiten in der Regel beide Eltern in Teilzeit, jeweils vier Tage. Ein Tag ist Mama-Tag, ein Tag ist Papa-Tag und an den restlichen drei Tagen werden die Kinder in der Kita betreut. Da ist die Woche für Alle relativ entspannt.

Meine Frau hat auch promoviert, und für uns war es nicht akzeptabel, dass ihre Ausbildung über zehn Jahre sozusagen verfällt, wie das nach einer längeren Babypause der Fall wäre! Deshalb habe ich schon beim ersten Kind ein Jahr Elternzeit genommen und beim zweiten wieder.

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Ein Best-Practice-Beispiel aus der Sozialbranche

Wie kann ein Unternehmen aus der Sozialbranche, wo die Beschäftigten häufig zu 100 Prozent am Menschen arbeiten, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie anbieten?

Geht mobiles Arbeiten im sozialen Bereich überhaupt? Gelingt das auch für die Führungskräfte?

Der Caritasverband Arnsberg-Sundern e.V. hat ein Modell in sieben Schritten entworfen:

http://www.erfolgsfaktor-familie.de/default.asp?id=684&etid=9