Abwesend Führen: Gelingt ein Top-Job in Teilzeit?

Interview mit mir aus dem „Work:Life Blog“  des pme familienservice vom 21.04.2017:

„Mit „Change“ wird das Phänomen rasender Veränderung in der Unternehmenswelt beschrieben. „New Work“ fordert permanente Anpassung von allen Beteiligten. Aber warum vollziehen sich manche Veränderungen nur schleichend? Stichwort: Frauen in Führungspositionen oder Arbeitszeitreduzierung auf der Top-Ebene. Brigitte Abrell – Autorin des Buches „Führen in Teilzeit“ – weiß: „Das ist ein komplexer Prozess, der von den Entscheidern abhängt. Rollenmodelle ändern sich nur langsam.“ Trotzdem ist auch hier Wandel zu spüren. Je mehr Arbeitnehmer nachwachsen, die neue Arbeitsweisen nachfragen, desto schneller! Doch wie funktioniert Führung ohne ständige Präsenz im Unternehmen?“ Lesen Sie das Interview hier: https://www.familienservice.de/web/pme-familienservice/blog

Zwischen Supermutter und Führungskraft

Die Frauenunion Schweinfurt veranstaltete am 04.03.2017 eine zur Diskussion zum Thema „Von Kindern, Kirche, Küche zur Frau 4.0“. Sie lud dazu drei 4.0-Frauen ein. Familienfrauen, die in der modernen Arbeitswelt ihre Frau stehen und wissen, worüber sie reden: Brigitte Abrell, Claudia Amberger-Berkmann  und Gerlinde Unverzagt.

Den Bericht in der MainPost über die engagierte Diskussion der Chancen und Risiken einer vernetzten Arbeitswelt für Frauen finden Sie hier: http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Berufstaetige-Muetter-Mathematik;art742,9522478.

 

 

„Partnerschaftliche Vereinbarkeit – auch auf die Betriebe kommt es an!

Unternehmen haben einen wesentlichen Einfluss darauf, ob sich Mütter und Väter mit kleinen Kindern die Aufgaben in Familie und Beruf partnerschaftlich aufteilen können – oder nicht. Wie die Arbeitsteilung in Familien gelingt hängt mit angebotenen Arbeitszeitmodellen, deren Nutzungsmöglichkeiten und beruflichen Entwicklungsperspektiven beider Eltern zusammen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), die im Rahmen einer repräsentativen Paarbefragung erstmals systematisch die Rolle der Betriebe für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Aufgaben untersucht. Die Studie wurde vom Bundesfamilienministerium gefördert.“

aus der Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums
Pressemitteilung 005
Veröffentlicht am 24.01.2017

Für die Studie wurden mehr als 1.700 Mütter und Väter mit Kindern unter 13 Jahren befragt.

Ein erstaunliches Ergebnis der Studie besagt, dass sich mehr Väter (42%) als Mütter (35 %) eine gleichmäßigere Aufteilung von Erwerbs- und Elternzeiten wünschen.

Den Kurzbericht der lesenswerten Studie finden Sie hier: https://www.bmfsfj.de/blob/111772/7d469846de04a813ea5ba506c63a71f4/partnerschaftliche-vereinbarkeit-die-rolle-der-betriebe-data.pdf

 

ZWEITEILEN, der Blog von Tandemploy = Plattform für Jobsharing und flexibles Arbeiten: Blogbeitrag vom 31.01.2017 mit meinem Interview

„Mehr Zeitsouveränität ist für mich mehr Lebensqualität.“ – Brigitte Abrell will Führen in Teilzeit als Arbeitsmodell etablieren

Brigitte Abrell arbeitet seit vielen Jahren als Führungskraft bei einer großen deutschen Versicherung – in Teilzeit. Nebenberuflich ist sie außerdem als zertifizierter Businesscoach tätig, hält Vorträge und berät Firmen. Sie ist davon überzeugt, dass Führen in Teilzeit ein Arbeitsmodell für die Zukunft ist und hat darüber ein Buch geschrieben. Wir haben mit Frau Abrell über ihre persönlichen Erfahrungen auf ihrem Weg, die Herausforderungen von Teilzeit-Führungskräften und ihr Buch gesprochen.

Frau Abrell, Sie sind seit vielen Jahren als Führungskraft in Teilzeit beschäftigt und im Nebenberuf als Coach für Führungskräfte tätig. Wie kam es zu dieser Aufteilung?…….

Was sind ihre persönlichen Erfahrungen damit? Welche Vor- & Nachteile hat es, als Führungskraft in Teilzeit zu arbeiten?……..

Es arbeiten nur etwa 5 % der Führungskräfte in Teilzeit. Woran liegt das?…….

Das Interview finden Sie hier:
https://www.zweiteilen.de/mehr-zeitsouveraenitaet-ist-fuer-mich-mehr-lebensqualitaet-brigitte-abrell-will-fuehren-in-teilzeit-als-arbeitsmodell-etablieren/

Springer Professional: Führen in Teilzeit ist Glückssache

Auch wenn der Chefsessel stundenweise leer bleibt, können Unternehmen profitieren. Die Einsicht dazu muss sich noch durchsetzen.

Auszüge aus dem oben genannten Artikel vom 24.01.2017:

„Eines Vorweg: Teilzeitjobs werden in Deutschland überwiegend von Frauen besetzt. Es sind also vor allem Frauen, die bislang akzeptieren mussten, dass einmal Teilzeit immer Teilzeit bedeutet…..

Rückkehrrecht zum Vollzeitjob

Mit der Neuregelung des Gesetzes will Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) die so genannte Beweislast auf den Arbeitgeber verlagern. Er ist es nun, der nachweisen muss, dass im Unternehmen tatsächlich keine Vollzeitjobs vorhanden sind und es keine besser qualifizierten Kandidaten für die Stelle gibt. Der Gesetzentwurf hat das Rückkehrrecht zum Vollzeitjob als Ziel. Unfreiwillig in Teilzeit soll niemand mehr verbleiben müssen. Arbeitnehmer, die mit Antritt der verkürzten Stelle sämtliche Hoffnungen auf Karriere zu den Akten gelegt hatten, dürften sich über die Gesetzeserweiterung besonders freuen.“

Den gesamten Text finden Sie hier: https://www.springerprofessional.de/personalentwicklung/personalmanagement/fuehren-in-teilzeit-ist-glueckssache/12001310

Empfehlung der Redaktion Teilzeit als Chefsache – ein Kulturwandel

2015 | OriginalPaper | Buchkapitel: Zur Zeit gratis

Teilzeit als Chefsache – ein Kulturwandel

Das Signal für den Wandel muss in jedem Unternehmen von ganz oben kommen, Führungskräfte müssen für die Veränderungen sensibilisiert werden. Das geschieht am eindrucksvollsten, wenn sie es selbst erleben, wie ein Praxisbeispiel zeigt.

Aktuelle Studie der Uni Trier belegt Bedarf an Teilzeit bei Führungskräften!

Prof. Dr. Thomas Ellwart von der Abteilung Wirtschaftspsychologie der Universität Trier hat eine Online-Befragung von Führungskräften zum Thema „Erfolgreiche Führung in Vollzeit oder in Teilzeit?“ durchgeführt. Dafür wurden die Daten von 217 Führungskräften in Teilzeit und Vollzeit ausgewertet.

Aus dem vorläufigen Ergebnisbericht geht unter anderem hervor, dass die Mehrheit der Vollzeitführungskräfte (65 Prozent) sich gut vorstellen kann, in einem bestimmten Lebensabschnitt die Arbeitszeit zu reduzieren, und hält dies auch in ihrem Bereich für möglich (42 Prozent), zirka zwei Drittel glaubt aber nicht, dass der Wunsch im Unternehmen akzeptiert wird.

Die aktuelle und interessante Studie befasst sich mit den Folgen von Voll- und Teilzeit auf Arbeitsbelastung, Selbstwert, Stresserleben und Gesundheit. Weitere Informationen zur Studie und zum Thema Führen in reduzierter Arbeitszeit (FIRA) erhalten Sie von der Abteilung Wirtschaftspsychologie der Universität Trier (wip@uni-trier.de).

 

Manager in Teilzeit

Teilzeitarbeit unter Führungskräften ist selten. Gerade einmal fünf Prozent arbeiten weniger als 30 Stunden. Gründe dafür sind oft die Angst vor dem Karriereknick und eine Präsenzkultur in Unternehmen. Die Manager Sandra Valentin und Damir Steko haben sich für Teilzeit entschieden – und würden es wieder tun.

Zwei Best-Practice-Beispiele schildert das Online-Magazin der Berliner Sparkassen am 02.11.2016.

Den vollständigen Artikel finden Sie: http://www.berliner-akzente.de/jobs_karriere/teilzeit-fuehrungskraft.php Weiterlesen